Das Universum
Die Begriffe der Welt
Wenige Worte tragen diese Welt. Hier stehen die eigenen, benannten Begriffe geschrieben, nicht erklärt bis zum Ende, nur so weit, dass man die Schwelle ahnt, hinter der sie liegen. (Die Grundlagen, das All Eine und die Schwellen, wohnen in der Kosmologie.)
Der Äon
Eine Zeitspanne, so groß, dass ein Menschenleben darin verschwindet. Menelaus misst in Äonen, was ihr in Jahren zählt, und gerade darum wiegt ihm ein einzelner Tag oft schwerer als euch ein ganzes Jahr.
Die Chronik
Die Aufzeichnung, die der Chronist führt: keine Heldensage, sondern eine Beichte. Was bleibt, wenn einer zuhört, statt zu handeln, und einem Unsterblichen Frage um Frage stellt, bis dieser sich selbst zu erkennen beginnt.
Die Gabe
Was einer gibt, überdauert ihn. Der Birnbaum, der noch vom Grab aus schenkt, ist ihr Bild: nicht der Name bleibt, sondern die Form einer offenen Hand, weitergereicht in etwas, das den Gebenden nicht mehr braucht.
Aletheia
Das Schwert des Menelaus, die Enthüllerin der Wahrheit. Es trägt ein Fragment Lyraleis und summt, wo etwas Verborgenes ans Licht drängt.
Kenosis
Die Rüstung des Menelaus, die Selbstentleerung. Leer genug, um alles durchfließen zu lassen, stark genug, um dabei nicht zu zerbrechen.
Das Sternenmetall
Metall, das nicht von dieser Erde stammt und sich seit jeher an die Schwellen zieht. Sternenstein, der vom Himmel fällt, wo die Welt dünn ist.