Das Universum
Die Gestalten
Die Figuren der »Unsterblichkeit der Sterblichkeit« — und was sie verbindet.
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Menelaus, der Äonische
Ein Wesen, das nicht sterben kann, seit jeher und für immer. Äonenlang trug er ein Licht, für das er einst kämpfte, bis er vergaß, wofür. Seine Geschichte ist die eines Kriegers, der das Fühlen verlernt hatte, und der wieder lernt, in einen Morgen zu fallen.
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Lyralei
Heilerin und Hüterin der Schwellen, der Orte, an denen die Welten dünner sind. Sie setzt sich neben die, die zu ihr kommen, nie ihnen gegenüber, und macht selbst das Sterben zu etwas, das zu zweit geschieht. Was sie schenkt, ist kein langes Leben, sondern die Fähigkeit, einen einzigen Morgen ganz zu erleben.
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Jakob Steinberg
Chronist dieser Aufzeichnungen, und vielleicht mehr als das. Nächtelang hörte er eine Stimme, die kein Echo warf: »Du suchst mich.« Was er niederschreibt, deutet er nicht; er hält nur still genug, dass die Wahrheit hindurchgeht.
Was sie verbindet
Alle drei stehen an derselben Schwelle, dort, wo das Endliche und das Unendliche einander berühren, und jeder begegnet derselben Frage von einer anderen Seite. Menelaus lebt sie: der Unsterbliche, der wieder lernt, was ein einziger Morgen wiegt. Lyralei hütet sie, indem sie sich neben die setzt, die hinübergehen. Und Jakob schreibt sie nieder, ohne zu deuten, damit die Wahrheit durch ihn hindurchgeht. Was sie eint, ist kein Bündnis, sondern eine Frage: was bleibt, wenn man verliert, was man liebt und selbst nicht gehen kann.